Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grobheit f.
grobheit , f. , seit dem mhd.; streckenweise in gleicher verwendung wie gröbe ( s. namentlich 2), aber von anfang an abstracte gebrauchsweisen bevorzugend; je später je mehr auf menschliche artung und gebarung beschränkt, wo gröbe kaum begegnet ( s. d. 1 schlusz ) ; in älterer sprache auch grobkeit, doch selten: pilgerf. d. träum. mönchs 449; s. u. 3 ; zimm. chron. 2, 160, 15; N. v. Wyle translat. 93, 8 lit. ver.; Murner schelmenz. 36, 38 ndr.; entwickelter ist grobigkeit, s. d. 1 1) die grundbedeutung ' rauheit ' ( s. grob A) ist wegen der concurrenz von gröbe ( s. d. 1) im eigentlichen sinnl…