lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

grave

mhd. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 13 Wörterbücher
Anchors
24 in 13 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
13
Verweise raus
10

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

grave m.

Bd. 8, Sp. 2234
grave, m. und gravenkompp., s. graf, m. und grafen-kompp.
62 Zeichen · 5 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    GRÂVEswm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    GRÂVE swm. graf, höherer weltlicher richter, vorsteher überhaupt. ahd. grâvo , grâveo Graff 4,312. nach Grimm RA, 753 ur…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    grave

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +8 Parallelbelege

    grave, m. Graben.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    gravem.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    grave , m. und graven- kompp., s. graf, m. und grafen - kompp.

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grave

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Grave , de Grasse, starke Festung in Nordbrabant an der Maas mit 2900 E.

  5. modern
    Dialekt
    grave

    Südhessisches Wörterbuch

    grave Band 2, Spalte 1453-1454

  6. Latein
    (grave)

    Lex. musicum Latinum · +2 Parallelbelege

    tetrachordum gravium (grave) 1. Bezeichnung für das Tetrachord Γ AˢB C 2. Bezeichnung für das Tetrachord A BˢC D — 1. te…

  7. Spezial
    grave

    Ladinisch-Deutsch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    grave [gra·ve] (tal.) adv. ‹mus› grave.

Verweisungsnetz

36 Knoten, 19 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 3 Kompositum 11 Sackgasse 22

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grave

94 Bildungen · 57 Erstglied · 37 Zweitglied · 0 Ableitungen

grave‑ als Erstglied (30 von 57)

Gravēdo

Meyers

Gravēdo (lat.), Stockschnupfen.

Gravedōna

Meyers

grave·dona

Gravedōna , Flecken in der ital. Provinz Como, am westlichen Ufer des Comersees, mit einer für den Kardinal Galli von Tibaldi 1586 erbauten …

Gravelines

Meyers

Gravelines (spr. graw'līn', deutsch Gravelingen ), Stadt im franz. Depart. Nord, Arrond. Dünkirchen, an der kanalisierten Aa, 2 km von der N…

gravelle

DWB

gra·velle

gravelle , grawelle , f. , apokopiert grauel. ' karavelle ', schiffstyp des 15. und 16. jhs.; zur sache vgl. Kluge seemannspr. 487 und woord…

Gravelotte

Meyers

grave·lotte

Gravelotte (spr. graw'lótt'), Dorf im deutschen Bezirk Lothringen, Landkreis Metz, hat eine kath. Pfarrkirche und (1900) 573 Einw. Hier fand…

grāvenfest

MNWB

graven·fest

° grāvenfest , n. , s. grāve, grāvenkost, (Hamburg): convivium dominorum insulare vulgariter up dem grāven, die Gänsemahlzeit des Hamburger …

grāve(n)gelt

MNWB

graven·gelt

grāve(n)gelt , n. , (ursprünglich eine Abgeltung der Handdienste, dann) feste, nach dem Vermögen abgestufte Bürgerabgabe für Bau- und Instan…

Gravenh

Meyers

Gravh. , Gravenh ., bei Tiernamen Abkürzung für Joh. Ludw. Karl Gravenhorst (s. d.).

grāvenhêre

MNWB

graven·here

grāvenhêre , m. , Grabenherr, Ratsherr dem das Grabenamt, Beaufsichtigung der Befestigungsanlagen untersteht.

Gravenhorst

Meyers

graven·horst

Gravenhorst , Johann Ludwig Karl , Entomolog, geb. 14. Nov. 1777 in Braunschweig, gest. 14. Jan. 1857 als Professor der Naturgeschichte und …

grāvenmêⁱster

MNWB

graven·meister

grāvenmêⁱster , m. , 1. Grabenmeister, Bauleiter beim Kanalbau; beim Bau des Wallgrabens . 2. Aufseher über die Gräber, Arbeiter , s. grāvem…

grāvenpērt

MNWB

graven·pert

° grāvenpērt , n. , (Lübeck; vermutlich) Gespanne die dem Ratsamt für die Landwehr , Wall- und Befestigungsarbeiten zur Verfügung standen.

grâvenphenninc

Lexer

graven·phenninc

grâven-phenninc stm. der vogt soll jährlich von jedem erhalten ein malter habern, ein huone und 2 heller, die do heiszent grêvenphenning Gr.…

Gravenreuth

Meyers

Gravenreuth , Karl, Freiherr von , Afrikareisender, geb. 12. Dez. 1858 in München, gest. 5. Nov. 1891, trat 1877 in die Armee ein, ging 1885…

grave als Zweitglied (30 von 37)

bîgrāve

MNWB

° bîgrāve , m. ( = dîkgrāve) schmale Erdaufschüttung (zwischen den Äckern). Neben- , Quergraben.

dîkgrāve

MNWB

dik·grave

dîkgrāve , m. , Graben, 1. °Mühlgraben mit Stau. 2. °der durch Ausgraben der Erde zum Erdaufwurf (upwarp) entstandene Graben (bîgrāve). 3. D…

dorpgrāve

MNWB

dorp·grave

dorpgrāve , m. , (schiffbarer und fischbarer) Graben, der der Dorfgemeinde zugehört .

ērtgrāve

MNWB

ert·grave

ērtgrāve , m. , Graben und Aufschüttung zwischen den Ackerstücken verschiedener Besitzer.

grōve, grāve

MNWB

grove·grave

grōve, grāve , gesteigert grȫver , grȫvest, I. adj. , 1. massig, groß; rauh, uneben, g. hende grobe Hände; — grob, stark, gewaltig, dick, „g…

hēgegrāve

MNWB

hege·grave

hēgegrāve (hegge-) , m. , Heckengraben, Graben neben einem Knick, Wall.

hüttegrāve

MNWB

huette·grave

° hüttegrāve , m. , Zufluß- und Abzugsgraben für den Betrieb einer Metallhütte (Harz-Zs. 21, 112).

lantgrâve

Lexer

lant·grave

lant-grâve swm. BMZ königl. richter u. verwalter eines landes, landgraf Wolfr. Walth. Gerh. Nib. 2008,3 (lantcrâve, var. lantgrâve). Loh. 41…

palenzgrâve

MNWB

palenzgrâve , -grêve , palens- s. palanzgrêve.

rêtgrāve

MNWB

ret·grave

° rêtgrāve , m. , nom. pr.: mit Schilf bewachsener Graben, êne wê(i)de bî dem r.n (Oldenb . Salb. 81).

richtegrāve

MNWB

richte·grave

° richtegrāve , m. ( Pl. -n ) : gerade verlaufender Graben, de r.n de dȫr G.s wisch gân (Lüb. Ub. 5, 158).

rîdegrāve

MNWB

ride·grave

° rîdegrāve , rîden- , m. ( Akk. Sg. -n ): Wassergraben , de gê(i)stlĩken hêren tô Mȫlenbēke willen upsü̂veren ... unsen r.n (Ub. Möllenbeck…

rîngrâve

MNWB

ring·rave

rîngrâve , -grâf , -grêve , m. ( Dat. Sg. -[ve]n ) : der Pfalzgraf bei Rhein, tô Trîr bevant hê den grâven von Nürmberch sampt dem r.n (Olde…

sîlgrāve

MNWB

sil·grave

sîlgrāve , m. , Hauptentwässerungsgraben der das Wasser zu einem Siel führt.

slü̂segrāve

MNWB

sluse·grave

slü̂segrāve , m. , Schleusengraben der das Wasser zur Schleuse führt. S. auch slü̂senvlêt .

störtegrāve

MNWB

stoerte·grave

° störtegrāve (starte-) Graben dem die Erde zum Koogbau entnommen wird (Ub. Bremen 4, 147).

subdincgrâve

MNWB

° subdincgrâve , m. , Unterdinggraf (Osnabr . Ub. 2, 415).