Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
grasmücke f.
grasmücke , f. wegen dän. græssmutte, wörtlich ' grasschlüpfer ', nd. heckenkrüper, engl. nettlecreeper ( vgl. auch für den zaunschlüpfer schwed. gärdsmyg) wohl auf * grasa-smucka ( zu schmücken [ s. d. ], welches seinerseits intensivum zu schmiegen ist ) zurückzuführen; vgl. Suolahti dt. vogelnamen (1909) 69 ; Kluge-Götze etym. wb. 15 278 a . doch ist die zusammensetzung spätestens im 12. jh. verdunkelt; das wort wird schon in seinen dieser zeit angehörenden ältesten dt. zeugnissen auf eine zusammensetzung mit mücke als zweitem kompositionsglied umgedeutet, wie die frühen bildungen mit fugenv…