Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gräblein n.
gräblein , n. , dimin. zu graben, m. im 13. jh. vereinzelt, seit dem 15. jh. häufiger belegbar, in alem.-bair.-fränk. und ostmd. quellen verbreitet. unter den verschiedenen formen des suffixes überwiegen -lin bzw. -lein, schwäb.-alem. -le, -li, die in der regel umlaut bewirken. aber: grablin ( Augsburg 16. jh. ) dt. städtechron. 2, 5. alem. und fränk. begegnen verschiedentlich, namentlich in älterer zeit, -elin, -elein, -ela, bair. -el. vereinzelt bleibt: gräbenlein ( Nürnberg ) Volkamer Nürnberger hesperides (1708) 23 , singulär vielleicht auch -en für -el: negst ... bedeutem gräben ( nähe Br…