Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gottmensch m.
gottmensch , m. , als appositionelle verbindung zweier substantiva in der form des kopulativkompositums, vgl. Henzen wortbildung 39 ; 53; 83. schon mhd. und gelegentlich älternhd. bezeugt, häufig erst seit der mitte des 18. jhs.; in der umgekehrten wortfolge menschgott ( s. d. ), auch menschengott ( s. d. ) ungebräuchlicher. mit anderer bildungsweise und bedeutung gottesmensch ( s. d. ). 1 1) als entsprechung des kirchensprachlichen θεάνθρωπος, θέανδρος in unmittelbarer oder mittelbarer beziehung auf Christus, gemäsz der dogmatischen lehre von den zwei naturen Christi. 1@a a) am häufigsten als…