Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gollenfeder f.
gollenfeder , f. , feder des gollen ( s. 1 goll). bildlich in der redensart jemandem entfällt oder entfliegt eine gollenfeder, in der an die frechheit, einfältigkeit und dummheit ( auch eitelkeit? ) des gollen gedacht und in der die bildrede federn lassen ' übel davon kommen; schaden, einbusze leiden ' ( s. feder 2, teil 3, sp. 1393) verwendet wird. die redensart meint ' unüberlegt oder auf grund eines plötzlichen einfalls etwas dummes, sündhaftes sagen ', wohl auch ( s. u. Crusius ) ' in gerissener gewitztheit etwas trügerisches sagen ': ( Paulus will ) vns hiemit vnterwiesen haben, wie wir v…