Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gnitze f.
gnitze , f. , sog. triebelmücken, simuliidae, vgl. Brehm tierl. 9, 486 P.-L.; im nord- und ostdeutschen gebräuchlich, im west- und süddeutschen dafür gewöhnlich schnake, s. Kretschmer wortgeogr. 340 , doch vgl. auch elsäss. gnits, f., ' kleines mückchen, das an sommerabenden schwärmt ' Halter Hagenau/Straszburg 153 . zurückzuführen auf die i- erweiterung idg. ghni-, ghneit-, ghneid(h)- der wurzel 2 ghen- ' zernagen, zerreiben, kratzen; kleines biszchen ', s. Walde-Pokorny 1, 584 ( vgl. auf ghnədh- derselben grundwurzel zurückgehendes nd. gnatt[e] ' kleine mücke ', z. b. Mensing schlesw.-holst…