Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glückspilz m.
glückspilz , m. , vom glück begünstigter. 1 1) wer wie ein pilz plötzlich aus dem nichts aufschieszt, emporkömmling, parvenü; zunächst also mit stark abträglicher bedeutung, die bis in die mitte des 19. jh., nur selten darüber hinaus, vorherrscht. das wort wie verwandte bilder zuerst ( doch sieh unten glücksschwämmlein schon im 17. jh. ) bei kennern des englischen, daher, wie Götze ( s. Kluge-Götze etym. wb. 11 211 a ) annimmt, wohl unter einflusz von engl. mushroom ' pilz, emporkömmling ' gebildet, vgl. beyspiele ..., mit wie weniger mühe und verdiensten leute, die wie pilze aus mist aufgesch…