Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)
glitzen swV.
2 übertr.
1 eigentl.: man sach helme und schilde / glîzen ûf dem gevilde LivlChr 3282. 4752; das wasser mag man [in der Stadt Crisa] lassen / durch yegliche strassen. / di wirt dan gelitzent allain: / wann da leyt edel gestain HvNstAp 11676; in dem munde hatte er / drierley zene glitzen Daniel 5747; WhvÖst 17478; Reinfr 25240. – subst.: so lucht ir munt der wol geziret. / und luchticlichen git er glitzen / reht sam ein uber heller blitzen Minneb 3411; der [König] het ein wip, diu kunde wider striten / der sunnen liehtes glitzen JTit 5597,4. – Part.-Adj: durch daz sol der mensche iemer sîn als ein glitzendiu sunne vor dem andern Eckh 5: 273,3; Neidh WL 27:7b,10 2 übertr.: ez dorret, swa er sitzet, / swie vil sin guͤte da glitzet WhvÖst 11628
MWB 2 830,46; Bearbeiter: Helmich