Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gleichviel adj.
gleichviel , adj. , adv. 1 1) als eigentlicher mengen- und maszbegriff, s. gleich viel unter gleich II A 3. 1@a a) attributiv, durchweg in unflektiertem gebrauch: gewisz haben sich bei allen völkern oder menschen nicht gleichviel gänge der bewegung, der leidenschaften und töne entwickelt Herder 22, 69 S.; die ganze christenheit umher hörte, mit gleichviel ärgernisz und erstaunen, dieses tägliche katzenconcert Zimmermann über die einsamkeit (1784) 2, 78 ; am besten erkennt man sie ( die geschlechter der insekten ) an dem hinterleibe, welcher ( beim männchen ) auf der rücken- und bauchseite glei…