Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glasten vb.
glasten , vb. , ' leuchten, schimmern ' ; spätmhd. mit glesten, glästen in wettbewerb tretend und daraus durch formenangleich an das prät. glaste ( s. als umgekehrten ausgleich gleste Lexer 1, 1032 ) und an glast entstanden; obd. ( vgl. für moderne mundarten Schmeller-Fr. 1, 977 , Fischer schwäb. 3, 672 , Staub-Tobler schweiz. 2, 650 ), doch weiter verbreitet als frühnhd. glästen ; im gegensatz zu diesem im 19. jh. literarisch neu erstehend ( vgl. glast 3). im bedeutungsumfang glast entsprechend; zu glast 1 a: rosen wachsen manchir var, rot, wiz, bla, mit glastin clar Daniel 1962 H.; won werin…