Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
giege m.
giege , m. , narr, tor. in älterer sprache dünn bezeugt; mit l- suffix mhd. giegel ' narr, tor ' Lexer 1, 1010 . dazu mhd. giegen ' äffen ' ; vgl. nl. giegelen ' lachen ' woordenbook 4, 2276. zu einer wurzel germ. geug-, spielend oder ausgelassen sich umhertreiben Walde-Pok. 1, 566 , Persson beitr. z. idg. wortforschg. 59 ff. die sinnliche vorstellung des ( tölpenhaften ) sich hin- und herbewegens bewahren alpenländ. mundarten: z. b. schweiz. giegi, m., ' einer, der sich hin- und herneigend bewegt, tölpel ' Staub-Tobler 2, 153 ; giege(n), vb., ' wiegend hin und her neigen ' ebda. mit ablaut hi…