Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gewunderig
gewunderig , adjectivbildung mit frühen buchungen und reichlichen zeugnissen schon aus der litteratur des 16. jahrh., greift landschaftlich viel weiter aus als das subst. gewunder und erscheint auch an punkten, die oben nur mit formen ohne präfix belegt waren. solche scheinen für unsere adjectivbildung weniger belegt ( nur wundrig, gwunderig Stalder 2, 459 ; vgl. auch H. Fischer a. a. o. ; sonst dafür wunderlich, s. das folgende ). 1 1) avidus, gwünderig Frisius (1556) 142 a ; gwünderig und begirig etwas zehoren, aures avidae Maaler 201 d ; neuer dingen gwünderig, der gern etwas neuwes hört, a…