Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
getrösten verb.
getrösten , verb. , verstärktes trösten ( s. d. ). schon in den althochdeutschen glossen, sowie bei Otfrid belegt ( Graff 5, 477 ), entfaltete die präfigierte form ursprünglich dieselben verwendungen, die an der einfachen zu belegen sind. in der mittelhochdeutschen dichtung ist der höhepunkt des gebrauches erreicht, vgl. mhd. wb. 3, 117 a . Lexer 1, 949 . dem gegenüber ist in der neuhochdeutschen periode eine starke einschränkung der vollen form zu beobachten, die sich allmählich auf die reflexivconstruction — und zwar in relativem gebrauch ( meist sich getrösten einer sache) zurückzieht. währ…