Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gethier n.
gethier , n. , sammelwort zu thier ( th. 11, 373), verhältnismäszig junge bildung, die in der mittelhochdeutschen periode ganz vereinzelt auftritt ( Lexer 1, 944 ) und in der neueren litteratur ihre reichste verwendung fand. 1 1) den ausgangspunkt bildet die collectivbedeutung, für die in der älteren sprache auch das simplex eintritt, das thier als gattungsbegriff. 1@a a) das grundwort hatte schon in der mittelhochdeutschen zeit in erster linie die bedeutung des wilden thieres entwickelt; dementsprechend tritt auch am zusammengesetzten worte vor allem diese bedeutung hervor: 1@a@a α) schiere k…