Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gespinne f.
gespinne , f. im sächsischen recht die verwandte weiblicherseits Stieler 2091 . Hayme 15 , mnl. ghespinne, proxima cognata mulieris a latere feminino Kilian, die ältere form ist gespunne Daniels u. Gruben sächs. weichb. 285, 4 und 5. 298, 20, abgeleitet von spünne, ahd. spunni, mutterbrust, aber umgedeutet nach spillmag ( s. d. ) auf spinnen: die neste gespinne nimpt kein musteil. Magdeb. weichbildrecht von 1382 § 37 Walther; der man sal der tôden frauwen nehsten gespyn geben der tôden frauwen beste par cleider. Zeitzer copialb. f. 563 b ; der vater sal der tochter nehsten gespyn geben die ger…