Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelfen
gelfen , schreien u. ä., eigentlich von gewissen gellenden tönen, mhd. gelfen, auch gelpfen wb. 1, 518 a , Lexer 1, 812 , selten bezeugt, wie ahd. und alts. zeugnisse eigentlich ganz fehlen, gewiss nur durch zufall, denn es ist sicher ein wort von hohem alter, mundartlich noch heute erhalten, in nhd. schriftsprache hauptsächlich als willkommner reim auf helfen. 1 1) 1@a a) gelfen ( s. u. 2, a gilfen), 1@a@a α) von menschen: si gelfent sînen sanc tag unde naht in dirre gaʒʒen. Ulr. v. Wintersteten MSH. 1, 151 b , d. h. die dorfjugend die lieder des dichters, worüber sich eine alte bitter beschw…