Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gelbschnabel m.
gelbschnabel , m. 1 1) ein junger vogel, der noch ' gelb um den schnabel ' ist, angewandt auf junge unreife menschen ' die vor der zeit klug sein wollen ' Frisch 1, 337 b . ebenso franz. béjaune, eigentlich bec jaunc, nl. geelbek ( s. u. DWB gelb 3, b ). 1@a a) gehlschnabel, das sich bis ins 19. jh. auch bei schriftstellern findet: wie dem Rhehabeam geschehen ist, welcher der alten rath verachtete, sich an junge löffel und geelschnebel hienge. Mathes. Syrach 1, 33 a ; ein noch junger gehlschnabel. Simpl. 42 K.; wo der feind einen canonenschusz in die festung thut, so verzweifelt der geelschnab…