Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
geien
geien , seemännisch, ein segel unter die raa holen, zusammenziehen, auch aufgeien, in die gei setzen ( s. unter gei), mittels der geitaue. nl. heiszt es gijen oder geien, schwed. aber giga, das tau gigtg, nl. gijtouw und gijntouw ( auch mit ei), deutsch auch gietau, gientau, d. h. mit nd. vocal ( in geien ins hochd. umgesetzt ). wenn man es mit geige zusammenbringt ( vgl. das grosze nl. wb. unter geien), so widersprechen dem die formen nicht, und namentlich schwed. giga spricht dafür, vergl. rhein. gei unter geige 2, d, auch geichel vorhin mit nd. gygel geige Richey 74 . ähnlich heiszt auf fr…