Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gegenpartei f.
gegenpartei , f. gleich gegenpart Rädlein 334 a , Adelung ; im 16. 17 . jahrh.: welcher man an recht begert, musz dem scholthieszen burgen geben, und wird ( dann ) die gegenparthie .. ersucht .. Luxemb. weisth. 583, parthie das., vom j. 1589; ich bin ein fechtmeister, der das lob hat, dasz er sich für einen federfechter, Marxbruder und Luxbruder, je nach dem die gegenparthey sinnes ist, gebrauchen lasse. Philanders ges. (1644) s. 248 (5. ges. ), von éinem gegner, eben wie gegenpart. jetzt denkt man dabei, wie bei partei, an eine mehrheit oder menge: der advocat der gegenpartey. Göthe 28, 133 ;…