Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gebücke n.
gebücke , n. hag, hecke, verhau, landwehr, ein rhein. wort, auch gebicke geschrieben ( s. 3). 1 1) das wort erscheint seit dem 14. jh. ( vgl. Bech Germ. 20, 35 ), wird aber wie die sache weit älter sein. 1@a a) im Elsasz, bei Schletstadt: der holzer ist eines das gebucke. weisth. 1, 670, vom j. 1320, es ist aber da eigenname eines waldes ( andere ebenda z. b. brenneholz, staudenbruch), vermutlich von einem verhau darum ( s. unter 4). auch das gleichbed. nd. knick erscheint als hag, verhau um einen wald: ock hebbe we irloft deme rade ( von Göttingen ), dat se einen knick van anderem unserm holt…