Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gätter n.
gätter , getter , n. nebenform des vorigen, doch in der bedeutung nicht ganz überein. 1 1) form und bildung. 1@a a) mhd. zur zeit nur einmal geter n., seit dem 15. jh. oberd. sehr entwickelt zu finden, während es im md. nicht fusz gefaszt hat ( vgl. Trochus unter 2 , a ), dem nd. ganz abgeht. ein rhein. geder m. s. 2, a, es ist wie rhein. gader für gater, gatter. auch hd. noch im 16. jahrh. zuweilen geter, z. b. Zimmer. chron. 4, 275, vgl. unter gätterisch. 1@b b) entstehung vermutete Schmeller 2, 80 für gätter wie für gitter durch abstumpfung aus gegätter ( s. d. ), was dann Weigand als thats…