Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
gänglich
gänglich , 1 1) wo man gehn kann, gehbar, ein gänglicher weg, bei Campe (1808) als neugebildet, von Göthe später wirklich gebraucht, im Faust 2 . th. 4. act (' auf dem vorgebirg '): nicht steil die hügel, doch nicht allzu gänglich, den unsern vortheilhaft, dem feind verfänglich. 41, 265 . die alte form war gängig, noch älter gänge. 2 2) aber schon mhd. genclich, doch in anderm sinne, vergänglich, was leicht dahingeht, die weltliche minne ist hin slîchende unde genclich Heinr. Trist. 6850 ( wb. 1, 477 a ), wo doch hin mit zu genclich gehören wird ( vgl. unter krüppeln 1, b ); im 14. jh. genglic…