Eintrag · Nachträge (Mecklenb.)
Futt f.
a. Spr. weiblicher Geschlechtsteil; personifiziert: 'wat den unrein an Juncfrow Futt wert syn' Gry. Lb. 2, Q 2b. Mod. aus dem Hd. Fotz2, Futz, Futsch (s. Bd. 2, 1057).
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Wortbildung
523 Bildungen · 521 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen
Idiotikon
futt(e)reⁿ Band 1, Spalte 1135 futt(e)reⁿ 1,1135
SHW
Futt-el Band 2, Spalte 1035-1036
SHW
futt-eln Band 2, Spalte 1035-1036
SHW
Futt-igel Band 2, Spalte 1043-1044
RhWBN
Futtack vereinz. Mörs-Rheinbg m.: Fitislaubsänger; vgl. westf. Füting.
RhWB
Futt-bändel -bę·ŋ.- Rip, NBerg m.: unters Schürzenband, um das Gesäss gebunden, damit die Schürze vorn auseinanderhält.
RhWB
Futt-beissel -bēt- Geld , Kemp m.: kleiner, gedrungener Junge, Schosshündchen.
RhWB
Futt-bimmel Schleid-Hellenth m.: charakterloser Mensch.
MeckWB
Futtbücks f. schwächlicher Mensch (1887) Pa Goldb ; Ro Kühl ; Zs. mit dem nicht mehr belegbaren Subst. Futt f. vulva.
RhWB
Futt-bummeln -o- MülhRh-BGladb Pl.: die Früchte der Eberesche.
RhWB
Futt-ding foteŋ Dinsl-Aldenr Sg. t. n.: Blattgeschirr der Pferde.
RhWBN
Futt-ei Altk-Seelb n.: Windei.
WWB
¹futteken V. [verstr.] 1.1. schnell, mit kleinen Schritten, unbeholfen gehen. Se futtkede daohier ( Tek Me ). — 1.2. nutzlose Arbeit verrich…
WWB
Futteker m. Futkert Brautwerber ( Bür Ho).
DWB
futtel , f. 1 1) eine weibliche person in leichtem vernachlässigtem anzuge, dann auch schlechtes, leichtfertiges weibsbild. in der Rheinpfal…
SHW
Futtel (Nachtrag) Band 2, Spalte 1035-1036
SHW
Futtel-staat Band 2, Spalte 1035-1036
DWB
futteler , m. westerwäldisch und siegerländisch einer der heimlichen betrug spielt, im spiel oder handel betriegt. Schmidt 62 . Schütz 2, 13…
DWB
futtelgeld , n. in der ehemaligen grafschaft Schaumburg in Westfalen ein geld, das der landesherr den mädchen verabreichen liesz, die sich n…
SHW
futtelig (Nachtrag) Band 6, Spalte 1053-1054
PfWB
Futtel-madam f. : ' schlechte Frau ', Fudelmadam [ Klein Prov. 127]; vgl. Futte 2 a. Rhein. II 868 Fuddel 2.
DWB
futteln , n. an manchen orten im schaumburgischen in Westfalen das gegenseitige schlagen von burschen und mädchen mit frischen schwanken rut…
AWB
futtemo Gl 2,558,12 s. fûht(i).
RhWBN
futten -ot- Gummb-Homburgisch (veralt.) schw.: schimpfen, wettern.
SHW
Futten-jäger Band 2, Spalte 1035-1036
RhWB
Futten-bänner Mettm m.: scherzh. u. verächtl. Lehrer.
RhWB
Futt-ende (s. S.) NBerg, Nfrk n.: Garbenstumpf.
RhWB
Futten-feuer -vȳr n.: 1. vür wellen ens jet F. mache sagt man beim Anreiben eines Streichholzes am Hosenboden Aach . — 2. verächtl. kümmerli…
RhWB
Futten-flicker -e- Heinsb m.: einer, der hinterrücks bei Vorgesetzten Anzeige erstattet, um sich in besseres Licht zu setzen.
RhWB
Futten-fühler -vø·y.lər Aach , Grevbr m.: unanständiger Mensch, der den Weibern an die Scham greift.
Idiotikon
Plippfutt Band 1, Spalte 682 Plippfutt 1,682
KöblerMnd
futte , F. Vw.: s. vut