Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
feuchte f.
feuchte , f. humor, feuchtin voc. 1482 h 6 b ; aus dürrer erden, da kein feuchte noch saft ist. Luther 4, 259 a ; sie vergleichen den Nil einem menschon, der aus feuchte und trückne sein leben hat. buch d. liebe 220, 1; also das die feuchte von dem öl gleich in das pulver kompt. Fronsperg 2, 191 a ; also hat auch die natur ihre fässer selbst gebunden, in denen die feuchte sein sollen. Paracelsus 1, 295 c ; in welchem ein feuchte gesehen wirt gleich einem ei. Forer 80 a ; verzehret die feuchten, die sich in die gleich ( glieder ) und gewerb setzen. Tabernaem. 602 ; zunder ist sie bei der glut, …