Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
- Anchors
- 8 in 8 Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschFäustel
Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege
Der Fäustel , des -s, plur. ut nom. sing. bey den Bergleuten, ein eiserner Hammer zum Schlagen; im Böhm. Feysl. Im Oberd…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Fäustel
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Fäustel ( Schlägel ), Arbeitswerkzeug der Bergleute, ein auf beiden Seiten des starken Stiels (Helm) gleichgestalteter H…
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modern
DialektFäustelm., selten n.
Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege
Fäustel m., selten n. : 1. 'Hammer mit vierkantigen Schlagflächen auf beiden Seiten', Maurer- und Steinmetzwerkzeug, der…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit faeustel
18 Bildungen · 0 Erstglied · 18 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von faeustel 2 Komponenten
faeustel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
‑faeustel als Zweitglied (18 von 18)
Ausschlagefäustel
Campe
† Der Ausschlagefäustel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. in den Bergwerken, ein Hammer mit einem langen Helme, einer viereckigen Bahn, und einer …
bohrfäustel
DWB
bohrfäustel , m. bergmännisch, der fäustel, mit dem der steinbohrer ins gestein getrieben wird.
fimmelfäustel
DWB
fimmelfäustel , m. dasselbe.
gangfäustel
DWB
gangfäustel , m. n. bergm., groszer fäustel zum zerschlagen gewonnener gröszerer gangmassen, auch gängfäustel, s. Veith 175 .
groszfäustel
DWB
-fäustel im gegensatz zum handfäustel Veith bergwb. 175 ;
handfäustel
DWB
handfäustel , m. hammer, womit der bergmann auf das eisen schlägt. miner. lex. 286 a . sprichwörtlich die handfäustel einem weisen, einen he…
keilfäustel
DWB
keilfäustel , m. im bergbau, ein fäustel, hammer, die zapfen in der welle damit zu verkeilen.
kunstfäustel
DWB
kunstfäustel , m. bergmännisch, fäustel der bei der wasserkunst gebraucht wird ( s. DWB kunst sp. 2683). Krünitz, s. Chemnitzer bergwerkslex…
Mehlfäustel
Campe
† Das Mehlfäustel , — s, Mz . u. ein Name des Weißdornes; auch Mehlfeistgen .
Ortfäustel
Adelung
Der Ortfäustel , des -s, plur. ut. nom. sing. im Bergbaue, ein Fäustel, welchen der Bergmann gebraucht, wenn er vor Ort arbeitet, S. Adelung…
ritzfäustel
DWB
ritzfäustel , n. das kleinste und leichteste fäustel, mit welchem das ritzeisen geschlagen wird. B. Agricola 112 .
scheidefäustel
DWB
scheidefäustel , m. dasselbe wie scheideeisen. min.- u. bergwerkslex. (1741) 477 b , nach Jacobsson 3, 568 von diesem durch gestalt, grösze …
senkfäustel
DWB
senkfäustel , m. der gröszte fausthammer der bergleute. Jacobsson 4, 141 a ( hier als n. ); s. DWB senken 3, b.
setzfäustel
DWB
setzfäustel , m. n. bei bergleuten ein groszer viereckiger eiserner schlägel zum zerschlagen groszer gesteinmassen. Jacobsson 4, 151 a . vgl…
stempelfäustel
DWB
stempelfäustel , m. , zu stempel B 1 a, ein groszer hammer, womit die stempel im bergwerk eingetrieben werden, vgl. Jacobsson 7, 446 ; stemp…
strossenfäustel
DWB
-fäustel , m. , ' ein eiserner schlägel, damit die fimmel in die scheiden der flötze getrieben werden, um sie los zu gewinnen ' bergm. wb. (…
stummelfäustel
DWB
-fäustel kurzer hammer des bergmanns Schrader dtsch.-frz. 2, 1333 , wie 4;
treibfäustel
DWB
treibfäustel , n. , schwerer bergmannshammer mit kurzem stiel; dient zum treiben von stempeln und keilen, bei der zimmerung bzw. der gewinnu…