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faeustel

nhd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Alle 8 Wörterbücher
Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
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Verweise raus
6

Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

fäustel m.

Bd. 3, Sp. 1382

fäustel , m. malleus, tudes, ein fausthammer der bergleute: kleiner, den sie in éiner hand, groszer, den sie mit beiden händen halten; fäustel handhaben. J. P. Fibel vorr. II; nachdem er ( der alte bergmann ) den bettelstab statt des fäustels ergriffen. biogr. bel. 1, 180; als plötzlich der hammermeister des hackbrets seinen musikalischen fäustel auf die besaitete tenne fallen liesz ( zu spielen anhub ). Tit. 1, 99.

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Fäustel

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Der Fäustel , des -s, plur. ut nom. sing. bey den Bergleuten, ein eiserner Hammer zum Schlagen; im Böhm. Feysl. Im Oberd…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Fäustel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Fäustel ( Schlägel ), Arbeitswerkzeug der Bergleute, ein auf beiden Seiten des starken Stiels (Helm) gleichgestalteter H…

  3. modern
    Dialekt
    Fäustelm., selten n.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Fäustel m., selten n. : 1. 'Hammer mit vierkantigen Schlagflächen auf beiden Seiten', Maurer- und Steinmetzwerkzeug, der…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit faeustel

18 Bildungen · 0 Erstglied · 18 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von faeustel 2 Komponenten

faeus+tel

faeustel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

faeustel als Zweitglied (18 von 18)

Ausschlagefäustel

Campe

ausschlag·e·faeustel

† Der Ausschlagefäustel , des — s, d. Mz. w. d. Ez. in den Bergwerken, ein Hammer mit einem langen Helme, einer viereckigen Bahn, und einer …

bohrfäustel

DWB

bohr·faeustel

bohrfäustel , m. bergmännisch, der fäustel, mit dem der steinbohrer ins gestein getrieben wird.

gangfäustel

DWB

gang·faeustel

gangfäustel , m. n. bergm., groszer fäustel zum zerschlagen gewonnener gröszerer gangmassen, auch gängfäustel, s. Veith 175 .

handfäustel

DWB

hand·faeustel

handfäustel , m. hammer, womit der bergmann auf das eisen schlägt. miner. lex. 286 a . sprichwörtlich die handfäustel einem weisen, einen he…

keilfäustel

DWB

keil·faeustel

keilfäustel , m. im bergbau, ein fäustel, hammer, die zapfen in der welle damit zu verkeilen.

kunstfäustel

DWB

kunst·faeustel

kunstfäustel , m. bergmännisch, fäustel der bei der wasserkunst gebraucht wird ( s. DWB kunst sp. 2683). Krünitz, s. Chemnitzer bergwerkslex…

Ortfäustel

Adelung

ort·faeustel

Der Ortfäustel , des -s, plur. ut. nom. sing. im Bergbaue, ein Fäustel, welchen der Bergmann gebraucht, wenn er vor Ort arbeitet, S. Adelung…

ritzfäustel

DWB

ritz·faeustel

ritzfäustel , n. das kleinste und leichteste fäustel, mit welchem das ritzeisen geschlagen wird. B. Agricola 112 .

scheidefäustel

DWB

scheide·faeustel

scheidefäustel , m. dasselbe wie scheideeisen. min.- u. bergwerkslex. (1741) 477 b , nach Jacobsson 3, 568 von diesem durch gestalt, grösze …

senkfäustel

DWB

senk·faeustel

senkfäustel , m. der gröszte fausthammer der bergleute. Jacobsson 4, 141 a ( hier als n. ); s. DWB senken 3, b.

setzfäustel

DWB

setz·faeustel

setzfäustel , m. n. bei bergleuten ein groszer viereckiger eiserner schlägel zum zerschlagen groszer gesteinmassen. Jacobsson 4, 151 a . vgl…

stempelfäustel

DWB

stempel·faeustel

stempelfäustel , m. , zu stempel B 1 a, ein groszer hammer, womit die stempel im bergwerk eingetrieben werden, vgl. Jacobsson 7, 446 ; stemp…

strossenfäustel

DWB

strossen·faeustel

-fäustel , m. , ' ein eiserner schlägel, damit die fimmel in die scheiden der flötze getrieben werden, um sie los zu gewinnen ' bergm. wb. (…

treibfäustel

DWB

treib·faeustel

treibfäustel , n. , schwerer bergmannshammer mit kurzem stiel; dient zum treiben von stempeln und keilen, bei der zimmerung bzw. der gewinnu…