Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
fackeln
fackeln
Fackel f. Stock mit einer aus brennbarem getränktem Gewebe hergestellten Spitze, die angezündet wird und leuchtet, ursprünglich ein brennbares zugeschnittenes Holzscheit, ahd. fackala ‘Fackel, Kienfackel’ (8. Jh.), mhd. vackel, asächs. fakla, mnd. mnl. fackel(e), nl. fakkel sind Entlehnungen von vlat. facla, lat. facula, Deminutivum zu lat. fax (Genitiv facis) ‘Kienspan, Fackel, Flamme, Feuer’. Oft in übertragenem Gebrauch als Sinnbild eines richtungweisenden Leuchtfeuers (Fackel des Fortschritts u. dgl.). – fackeln Vb. ‘brennen, leuchten wie eine Fackel’, mhd. vackelen; das flackernde Brennen führt zu der übertragenen Verwendung nicht lange fackeln ‘nicht lange zögern und überlegen’ (18. Jh.), d. h. ‘nicht unruhig und unstet wie eine Fackel sein’.