Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erträumen
erträumen , per somnum videre, fingere: also wenn heuchler und falsche christen inen selbs in irem herzen ein gott ertreumen. Mathesius 1562, 218 b ; haben neben gnug lesterlichen lügen auch die alfenzerei mit dem heiligthumb und den stationierern ertraumt. Kirchhof wendunm. 435 a ; nie wird doch dem Hektor ein jeglicher wunsch von Kronion ausgeführt, den er jetzt sich erträumete. Voss; dasz zu Ulrichs gartenräumen soll ein verslein mir erträumen ( oder intr. träumen? ), ist ein wunderbarer streich. Göthe 4, 147 ; dies herz, du kennst es, stets von gram genährt und thränen, einem grausamen ges…