Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erstreben
erstreben , eniti, nitendo assequi, emoliri. Stieler 2192 . mhd. dër fürste ûʒ Düringen hât erstrëbet daʒ aller prîs bî im behûset ist. MSH. 2, 5 b . nhd. wer auf übrig reichthum tracht, der wird sonsten nichts erstreben. Logau 1, 39, 45 ; wer sein lob erstreben kann, den lobt auch ein könig. Burmann ged. 7 ; ich will ihnen einen solchen frieden erstreben, als du nimmermehr erstreben kannst. Thomsons trauersp. 435; ehre erstreben; sich ruhm erstreben. Gökingk 1, 186 ; und bleibe hier so lange, bis ich das ziel des krieges erstrebe. Bürger 210 a ; wenn es ( das kind ) die brüder, die um Sokrate…