Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erkosen
erkosen , blande confabulari, plaudern, schwätzen, stammt nicht aus kiesen, sondern vom ahd. chôsôn fabulari, mhd. kôsen, franz. causer: hei muostich mich erkôsen mit der vil lieben eine. MS. 1, 2 b ; müeste ich noch gelëben, daʒ ich die rôsen mit der minneclîchen solde lësen, sô woldich mich sô mit ir erkôsen, daʒ wir iemer friunde müesten wësen. Walth. 112, 5 ; mit dem ich leider niht entar mich erkôsen nâch mînem muote vor der leiden merker huote. Renn. 395 ; nhd. unde bat on fruntlichen, das her zu om queme, das her sich muntlichen mit om erkosen mochte. Rothe dür. chr. cap. 293 . später w…