Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erbötig
erbötig , was erbietig: in allem ungespart leibs, guts und lebens aufs unterthenigst willig und erbötig. churf. Johann bei Luther 5, 32 a ; wir haben dis vollbracht was eine fürstin soll, was eine frau in macht und mutter hat in trew erbötig noch zu wagen. Gryphius 1, 109 ; herr kaiser, grosz hab ich so eben nichts nöthig, doch seid ihr im ernst mir zu gnaden erbötig, so will ich mir bitten zum ehrlichen lohn für meinen hochwürdigen herren pardon. Bürger 67 b ; must das den herren überlassen, dies zu erweisen sind erbötig. Göthe ...