Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erbleichen praet.
erbleichen , praet. erblich, pallescere, erblassen. das ahd. erblîchan hatte noch, gleich dem einfachen blîchan (2, 97) die bedeutung von splendere, resplendere, das mhd. erblîchen nur die von pallescere, verbleichen: vil hart er irbleich. fundgr. 2, 25 = Diut. 3, 58; dô truoc dër starke Parzivâl ninder müede lit noch erblichen mâl. Parz. 693, 2 ; erblichen was sîn varwe. Nib. 928, 1 ; sîn varwe was erblichen. 2006, 1 ; und nicht anders ist das nhd. wort stets privativ, 1 1) vom schwinden der farbe gebraucht: die leublein sein all erblichen. Uhland 45 ; und da ich nichts ersach, ward ich sogar…