Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
durchlauf m.
durchlauf , m. 1 1. die schnelle bewegung, das laufen durch einen ort. weil der garten von beiden seiten offen ist, so ist da ein beständiger durchlauf. als do sanctus Paulus verzuckt ward bisz in den dritten himmel und das götlich wesen sah, er was aber darumb nit selig: wenn die selb seligkeit was allein ein durchlouf und just ( augenblick ), lief durch in hinweg, verschwand stracks, was nit bliblich noch stond Keisersberg Postille 2, 9 . der damm ist durchstochen und das wasser hat freien durchlauf. 2 2. der ort wo man durchläuft Frisch 1, 585 a . 3 3. flüssige entleerung des leibs, profluv…