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David

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Herder
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Eintrag · Herder (Konv.-Lex., 1854–57)

David

Bd. 2, Sp. 289
David, hebr., der Geliebte, der 2. König Israels (1055—1015 v. Chr.), der königliche Prophet und unsterbliche Psalmist, war der jüngste Sohn des reichen Hirten Isai oder Jesse zu Bethlehem im Stamme Juda, wurde von Samuel früh zum Könige gesalbt und Liebling und Waffenträger Sauls, dessen Schwermuth er durch Gesang und Saitenspiel verscheuchte. D.s Sieg über Goliath, seine Erhebung zum Führer von 1000 Mann und Erwerbung der Michol sind aus der Schrift so weltbekannt als sein Freundschaftsbund mit Jonathan, die Siege über die Philister, Sauls Haß und Unversöhnlichkeit und D.s Flucht nach Rama. Weder bei den Philistern noch in dem durch ihn entsetzten Ceila Sicherheit findend, floh er von Wüste zu Wüste endlich zu König Achis, der ihm die philistäische Stadt Siceleg einräumte. Nach Sauls Tod wurde er zuerst von Juda, nach Isboseths Tod, 712 Jahre später, auch von den übrigen 11 Stämmen als König anerkannt. Er verlegte seine Residenz von Hebron nach Jerusalem, baute auf Sion seine Königsburg und herrschte so, daß Israel unter ihm das glücklichste und wohl mächtigste Volk Vorderasiens wurde. Feierlich holte er die Bundeslade von Kirjath-Jearim, brachte sie auf den durch Abrahams Opfer geheiligten Berg Moriah, legte vor allem Volke Beweise seiner Gottesfurcht ab und machte Jerusalem, wo fortan 4000 Leviten im Dienste des Heiligthums sich ablösten, zum Mittelpunkte des religiösen Lebens. Dem Herrn einen prachtvollen Tempel zu bauen war ihm nicht verstattet, doch erhielt er die Verheißung ewiger Dauer des Davidischen Königthums und erbaute dem Herrn durch seine Psalmen einen Tempel des Gesanges, erhabener und unzerstörbarer denn alle Gebilde aus Stein und Erz. Durch ihn kam die goldene Zeit der hebräischen Literatur, deren Sonne er ist; vgl. Psalmen. Als oberster Richter des Volkes bestellte er allenthalben Richter und 6000 Leviten als Wächter des Rechtes u. Schiedsrichter in schwierigen Rechtsfragen. Israel zählte unter seinem Heldenkönige D. 288000 Mann Landwehr; alles Land wurde Israel unterthan oder zinspflichtig vom Mittelmeer bis gegen den Euphrat und vom älanischen Meerbusen bis zum Libanon; Tyrus und Sidon zahlten unter dem Namen von Geschenken Tribut. Doch war auch D.s Leben nicht ohne schwere Schuld; die Namen Bethsabee und Uriasbrief mahnen seit Jahrtausenden an seinen tiefen Fall, der Name Nathan und unsterbliche Gesänge an seine Reue und Erhebung. In seinem Alter erlebte er noch die Rebellion seines Sohnes Absalom und eine verheerende Pest. Vor seinem Tode ließ er den Salomo auf dem Berge Gihon, westl. von Jerusalem, zum Könige salben und st. 1015 v. Chr. nach 4jähriger Regierung.
2636 Zeichen · 27 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    David

    Goethe-Wörterbuch

    David bibl Gestalt: Sohn Isais, später König von Israel, mehrf ‘König D.’; bes als Harfenspieler u Psalmendichter sowie …

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    David

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +13 Parallelbelege

    David , hebr., der Geliebte, der 2. König Israels (1055—1015 v. Chr.), der königliche Prophet und unsterbliche Psalmist,…

  3. modern
    Dialekt
    David

    Bayerisches Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    David Band 3, Spalte 3,1407

  4. Sprichwörter
    David

    Wander (Sprichwörter)

    David 1. Als David kam ins Alter, sang er (macht' er) fromme Psalter. – Pistor., IV, 42; Körte, 828; Eiselein, 112. Holl…

  5. Spezial
    David

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Da|vid nom. propr. m. Davide.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit david

22 Bildungen · 21 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

david‑ als Erstglied (21 von 21)

David d'Angers

Meyers

David d'Angers (spr. dangschē), Pierre Jean , franz. Bildhauer, geb. 12. März 1788 in Angers, gest. 5. Jan. 1856 in Paris, erhielt den erste…

Davîden

MNWB

Davîd(e)s-gülden , Davît(e)s- , Davîden- Münze des Bischofs von Utrecht (im Dortmunder Münzvertrag 1489 = 9 sch. ).

Davidenstübli N

Idiotikon

Davidenstübli N. Band 10, Spalte 1164 Davidenstübli N. 10,1164

DAVIDER

DWB2

DAVIDER m. substantiviertes adj. zum eigennamen David, vgl. 1510/30 den davider gulden Grunau preuss. chr. 2,322 P. soviel wie davidsgulden:…

Davidis

Meyers

Davidis , Henriette , Schriftstellerin, geb. 1. März 1801 in Wengern a. d. Ruhr, gest. 3. April 1876 in Dortmund, war acht Jahre als Erziehe…

David Joriszoon

Meyers

David Joriszoon , d. h. Georgssohn, Wiedertäufer und Sektenstifter, geb. 1501 oder 1502 in Gent oder Brügge, ließ sich nach längern Reisen z…

Davidow

Meyers

Davidow , Karl , Violoncellspieler, geb. 15. März 1838 zu Goldingen in Kurland, gest. 14. (26.) Febr. 1889 in Moskau, erhielt seine Ausbildu…

Davidowich

Meyers

Davidowich , Paul, Baron , österreich. General, geb. 1737 zu Ofen in der dortigen Serbengemeinde, gest. 18. Febr. 1814 in Komorn, kämpfte im…

DAVIDSGULDEN

DWB2

david·s·gulden

DAVIDSGULDEN m. nach bischof David von Utrecht genannter gulden. im nl. und ofrs. verbreitet, vgl. DRW 2,729. sonst auf das ältere preuß. be…

davidsharfe

DWB

david·s·harfe

davidsharfe , f. 1 1. eine art groszer harfen, deren spitze sich unten befindet. 2 2. eine muschel, buccinum harpa.

Davidson

Meyers

david·son

Davidson , 1) Samuel , gelehrter Theolog, geb. 1808 zu Ballymena in Irland, gest. 16. Okt. 1885, presbyterianischer Geistlicher, 1835 Profes…

DAVIDSSTERN

DWB2

david·s·stern

DAVIDSSTERN m. jüngere bezeichnung für das allgemein seit dem 19. jh. als symbol des judentums geltende hexagramm, das in dieser symbolfunkt…

David von Augsburg

Meyers

David von Augsburg , mystischer Schriftsteller und einer der frühesten Lehrer des Franziskanerordens in Deutschland, lebte zu Regensburg, se…

David von Dinant

Meyers

David von Dinant , scholastischer Lehrer um 1200, über dessen Lebensumstände sehr wenig bekannt ist, soll ein Buch: » De divisionibus «, ges…

Ableitungen von david (1 von 1)

Davide

LDWB1

Davide [Da·vī·de] nom.propr. m . David.