Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Brunft f.
Brunft f.
Brunft f. ‘Begattung, Begattungstrieb, -zeit’ (jägersprachlich, insbesondere vom Schalenwild). Mhd. brunft ist unter Hinzufügung eines Gleitlautes -f- und nachfolgendem Wandel von m zu n (wie bei Vernunft, Zunft, s. d.) ablautendes ti-Abstraktum zu mhd. bremen ‘brummen, brüllen’ (s. 1Bremse, brummen); daher eigentlich ‘Begattungsruf’; danach (unter Einfluß von Brunst, s. d.) auch ‘Begattungstrieb’. – brunften Vb. ‘in der Brunft sein, sich begatten’, Ableitung (16. Jh.) vom Substantiv. Vgl. ahd. brunftīg Adj. (11. Jh.).