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Brummer

mnd. bis sprichw. · 17 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
17 in 17 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
27
Verweise raus
22

Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Brummer

Brummer

brummen Vb. ‘einen tiefen Ton hervorbringen, in einer tiefen Tonlage die Stimme ertönen lassen, summen’. Das schwache Verb ahd. brummen ‘brünstig schreien’ (Hs. 12. Jh.), spätmhd. brummen ‘einen dumpfen Ton von sich geben, summen’, nl. (älter) brummen, danach brommen steht ablautend zu stark flektierendem ahd. breman ‘brüllen’ (9. Jh.), mhd. bremen ‘brummen, brüllen’ und zu ahd. (nicht sicher bezeugtem, aber aus einem Präteritum bram und der folgenden mhd. Form als möglich zu erschließendem) brimman, mhd. brimmen ‘dumpf tönen, brüllen’. Vgl. auch die unter 1Bremse und Brunft (s. d.) behandelten Ableitungen. Vergleichbar sind dem lautnachahmenden Verb lat. fremere ‘brüllen, tosen’, kymr. brefu ‘blöken, brüllen’, poln. brzmieć ‘tönen, summen’ und aind. bhramaráḥ ‘Biene’, so daß von ie. *bhrem- ‘brummen, summen, surren’ (Erweiterung einer Schallwurzel ie. *bher- ‘brummen, summen’?) ausgegangen werden kann, wozu mit unaspiriertem Anlaut griech. brémein (βρέμειν) ‘brausen, rauschen’. Umgangssprachlich-scherzhaftes brummen ‘eine Strafe absitzen’ kommt aus der Studentensprache des 19. Jhs.; hierzu auch aufbrummen Vb., jmdm. eine Strafe aufbrummen ‘auferlegen’ (19. Jh.). – Gebrumm(e) n. (17. Jh.). brummig Adj. ‘mürrisch’ (18. Jh.). brummeln Vb. ‘leise brummen’ (15. Jh.). Brummer m. ‘wer brummt’ (16. Jh.), ‘große Fliege, Schmeißfliege’ (belegt seit 19. Jh., doch wohl älter). Brummbaß m. ‘Kontrabaß’ (18. Jh.), ‘tiefe Männerstimme’ (19. Jh.).
1455 Zeichen · 59 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    brummerM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    brummer , M. Vw.: s. brummære*

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Brummer

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Brummer , des -s, plur. ut nom. sing. 1) Ein Ding welches brummet. So wird der Herdochs im gemeinen Leben oft der Br…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Brummer

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Brummer , Pelturack, eine polnische Münze = 4 1 / 2 Pf., zu Bromberg geschlagen, daher der Name.

  4. modern
    Dialekt
    Brummer

    Schweizerisches Idiotikon · +5 Parallelbelege

    Brummer Band 5, Spalte 611 Brummer 5,611

  5. Sprichwörter
    Brummer

    Wander (Sprichwörter)

    Brummer 1. Brummers Sohn nimmt sich Nörglers Tochter. D.i. Gleich sucht sich. Lat. : Bombi fit nata lerule coeunt simila…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit brummer

11 Bildungen · 9 Erstglied · 2 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von brummer

brumm + -er

brummer leitet sich vom Lemma brumm ab mit Suffix -er.

Zerlegung von brummer 2 Komponenten

brum+mer

brummer setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

brummer‑ als Erstglied (9 von 9)

brummerig

WWB

brumme·rig

brummerig Adj. ⟨ brummerich ( Osn Rf ), brummerch ( Det La) ⟩ heiser (Frbg.) ( Osn Rf , Det La).

Brummerken

WWB

brumm·erken

Brummerken n. ⟨ Brummerken ( Hfd Ed ), Brümmerken ( Lem Ör) ⟩ 1. Hummel (Frbg.) ( Hfd Ed ). — 2. aufgedunsenes Gesicht (Frbg.) ( Lem Ör).

Brummerte

WWB

brum·merte

Brummerte f. Brummerte 1. Hummel (Frbg.) ( Sos Wö , WoeN, Wal Bh , Alt Vs ). — 2. Viehbremse (Frbg.) ( Bch Wa).

brummer als Zweitglied (2 von 2)