Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
brämen
brämen , praetexere, mhd. brëmen ( Ben. 1, 238 a ), verbrämen: prämbt mit samat, gfütert mit seidn. Schmelzl hochz. 10 b ; ein kerl, der nur zwei jahr mit aus der fremde bringt und seiner mutter geiz auf hut und titul brämet. Günther 396 ; maszen auf solche weise auch der schneider den adel auf die kleider bremen und alles edel sein würde, was reich und wolbegütert. Butschky Patm. 493 ; die habicht mit einer gebrämten ( aufgeputzten falschen ) tauben und leimruten wegzufangen. Hohberg 1, 125 b . mehr unter bremen.