Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bemänteln
bemänteln , pallio tegere, dann aber rem turpem tegere, velare, der schlimmen sache einen mantel umhängen, ihr guten schein geben, nnl. bemantelen, it. ammantellare: dasz sie sie zum exempel hettn, mit ir ir schand bemendeln thetn. Ayrer 51 b ; und seinen hasz, betrug, meinaid bemäntlet er stets mit bethewren. Weckherlin 36 ; weil unter dieser decke dasjenige, was der zustand des gemeinen wesens vermeintlich erfordert, leichtlicher verdeckt und bemäntelt wird. Opitz Hugo Grot. vorr. s. 280 ; die unschuld ist eine schöne tugend, wird aber oft mit der falschheit bemäntelt. Lehmann 202 ; man musz…