Befugnis Sg -ß; von 54 Belegen 21 Pl; 23 eindeutig als fem, 3 als neutr bestimmbar1); überwiegend in Br u amtl Schr; mit Ausnahme eines Belegs in RAnw nur nach der ital Reise; mehrf iVbdg mit ‘Recht’ 1 gesellschaftl, öffentl-rechtl, institutionalisierte Verfügungsberechtigung u/od -gewalt a auf Grund von obrigkeitl, ständischen, gutsherrschaftl ua Rechten im ältesten Oriente: daß alle Herrschaft sich ableiten lasse von dem Rechte Krieg zu erklären .. Hieraus fließt nun ferner die B. jeden Staatsbürger .. in die Schlacht zu rufen GWB7,25,21 DivNot Regiment [betr Gründung des Kammergerichts in Wetzlar] bis endlich die Stände ein Gericht aus eignen Mitteln dringend in Vorschlag brachten. Dieser .. deutete .. auf Erweiterung der ständischen B-se, auf eine Beschränkung der kaiserlichen Macht GWB28,125,18 DuW 12 [Amtmann zur Gräfin üb den schlechten Zustand der Wege auf deren Besitztum:] ich wollte auf solchen Wegen lieber von hier nach Paris fahren, als nur einen Finger breit nachgeben, wenn die Rechte und B-se meiner gnädigen Herrschaft bestritten werden GWB18,36,5 Aufgeregten II 2 GWB341,249,13 ReiseSchweiz 1797 GWB23,19,9 Lj VII 3 GWB131,251,13 Götz3 III uö b auf Grund von amtl Rechten u Pflichten in einer best Position; mehrf mBez auf G-s administrativen Aufgabenkreis Das mineralogische Museum, wozu Bergrath Lenz allein die Schlüssel verwahrt .. auch zur alleinigen Benutzung .. die B-se hat GWBA(53,302,11) Bericht [Ende Okt 17] [Oberaufs] Constitution einer Hoftheater-Directions-Commission .. .. über den Text einige aufrichtige Bemerkungen .. Es ist ein Intendant und Chef gesetzt, dessen Thätigkeit und B-se .. durch das folgende äußerst beschränkt sind GWBB20,243,14 Voigt 7.12.08 Prof. Güldenapfel [Bibliothekar] wegen seiner nächsten B-se und Zeitverwendung GWBTgb 1.12.17 GWBB16,46,4 Kirms 28.2.02 GWBB36,22,11 CarlAug 20.4.22 uö c auf Grund von ausdrücklich erteilter Erlaubnis, Vollmacht, Privilegierung in beschränkten Einzelfällen; mehrf mBez auf Ausg.l.H. wage ich, mir ein solches Privilegium für mich, meine Erben und Erbnehmer in der Maaße zu erbitten, daß sowohl ich, wenn ich den Verlag selbst oder in Gemeinschaft besorge, als auch, wenn ich einem Verleger die B. übertrüge, dieser des gesetzlichen Schutzes genießen möge GWBB39,260,5 Könige vBayern,Sachs u Württ 22.7.25 schalt und fluchte er [der Gouverneur von Messina] .. auf einen anständigen Mann los .. Der Gescholtene und Angeschriene suchte mit Fassung einen Verdacht abzulehnen, den der Gouverneur .. auf ihn, als einen ohne B. mehrmals An- und Abreisenden, mochte geworfen haben GWB31,208,21 ItR Die Stadt [Heilbronn] hat eine Schneidemühle mit dem Rechte, allein Bauholz und Breter zu verkaufen. Diese B-se sind auf 30 Jahre verpachtet GWBT2,103,6 v 28.8.97 fragte er [der Haushofmeister] mich .. wer mich in das [als Werkstatt vorgesehene] Haus eingesetzt habe, und mit welcher B. [autorità] ich darin angefangen habe mauern zu lassen GWB44,154,5 Cell IV 2 uö 2 individuelle, geistig-moralische Berechtigung auf Grund von bes Qualifikation, Kompetenz u Eigenverantwortlichkeit die behagliche Sicherheit des Menschenverstandes .. des einem gesunden Menschen angebornen Verstandes, der weder an den Gegenständen und ihrem Bezug, noch an dem eigenen B., sie zu erkennen, zu begreifen, zu beurtheilen, zu schätzen, zu benutzen, zweifelt GWBN11,19,14 GlücklEreign = GWB36,439,9 Bei der gegenwärtigen Lage der Naturwissenschaft .. nichts wird förderlicher sein als wenn jeder an seinem Platze fest hält, weiß was er vermag, ausübt was er kann, andern dagegen die gleiche B. zugesteht, daß auch sie wirken und leisten .. Damit aber desto schneller alle widerwärtige Geistesaufregung verklinge, so geht unser Vorschlag zur Güte dahin, daß doch ein jeder .. seine B. prüfen und sich fragen möge: was leistest du denn eigentlich an deiner Stelle und wozu bist du berufen? GWBN11,66,9 u 67,1 Vorschl zGüte [betr ‘Xenien-Almanach’] da das litterarische Faustrecht noch nicht abgeschafft ist, so bedienen wir uns der reinen B. uns selbst Recht zu verschaffen GWBB11,244,4 Schiller 26.10.96 daß die Menschen sich vorzüglich darüber streiten, woran und worüber zu denken sie im Grund gar keine B. haben GWBB41,57,17 Danz 14.6.26 GWB31,246,3 ItR GWB411,110,23 DtSprache uö metaphor Eins der größten Rechte und B-se der Natur ist: dieselben Zwecke durch verschiedene Mittel erreichen zu können, dieselben Erscheinungen durch mancherlei Bezüge zu veranlassen GWBN9,73,8 RechtPflicht GWB411,141,13 KlassRomantItal → GWBDispositionsbefugnis GWBJagdbefugnis vgl GWBBerechtigung Recht 1) Dazu käme als vierter Beleg die Druckversion von GWB47,165,23, der in der Hs die fem Form zugrunde liegt. Die Möglichkeit eines von G übersehenen Druckfehlers, der sich durch alle Ausgaben fortgepflanzt hat, ist nicht auszuschließen.Gertrud Herwig, Wolfgang Herwig G. H. / W. H.