Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bedünken
bedünken , bedunken , videri, ahd. pidunchan, pidûhta ( Graff 5, 176 ), mhd. bedunken, bedûhte ( Ben. 1, 360 a ): mich bedünkt, mich bedauchte, mich hat bedaucht. der sprachgebrauch irrt nach drei seiten ab, indem er sowol bedaucht oder bedäuchtet ins praes. als bedünkte, hat bedünkt ins praet. setzt, und statt des acc. einen dat. der person beifügt. man sehe das einfache dünken, dauchte und halte sich an die analogie von bedenken, bedachte. Luther scheint sich des wortes überhaupt nicht zu bedienen. 1 1) auch mich stets bedunkt, wie mir alle mein haar aufsteigen. Bocc. 1, 5 b ; in eins zwei b…