Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
austag m.
austag , m. dies peremptoria, in einer urk. bei Schöpflin Als. dipl. n o 1268 heiszt es: und dasz diser tag ein ustag und ein endtag sin solte, die sache nach dem rechte uszetragende als vor stat. endtag ist das ahd. antdag und endidago ( Graff 5, 358 ), vgl. antag oben sp. 495. usztagfrönung bei Oberlin 79 war citatio peremptoria. in der Schweiz sind austage die letzten frühlingstage, die scheide zwischen frühjahr und sommer: die austag des frühlings waren gar harb. Scheuchzer 1, 131 , und nach Stalder 1, 258 hiesz dieser ausgehende frühling selbst der ustig, austag. die schreibung haustage, …