Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aussäen
aussäen , sementem facere, steht sehr oft bildlich: irdisch bin ich ausgesät, himmlisch werd ich auferstehn; het mirs zu freuden ausgesät, der ander hat mirs abgemät. Uhland 128 ; wir sän auf wahrheit aus, und ernten zweifel ein. Dusch; wer ohren macht mit lobe reich, wil machen reich sein haus, der wil ihm ernten eignen nutz, der fremdes lob sät aus. Logau 1, 8, 51 ; so seet ir in ein fremden acker das korn aus. fastn. sp. 649, 6 ; gut ausgeführte monumente, nicht einzeln und zufällig ausgesäet. Göthe 17, 205 ; wer mit Rousseau nur irgend in verhältnis gestanden hatte, genosz theil an der glo…