Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufwickeln
aufwickeln , mehrfacher bedeutung, 1 1) die haare aufwickeln, abends vor dem schlafengehn in papier einwickeln, damit sie sich morgens in locken kämmen lassen: Mignon fragte, ob sie ihn aufwickeln dürfe? Göthe 18, 227 ; die nacht ist ganz herrlich durch das weite thal. die jungens sehr lustig und vergnügt ihrer wanderung, sie wickeln sich auf und bereiten sich zu bette. an fr. von Stein 1, 107. vgl. aufrollen. 2 2) seide, zwirn, garn aufwickeln, glomerare, aufwinden. 3 3) entwickeln, lösen: so gut es gieng suchte Siebenkäs, indem dessen innerer mensch seine im grabe des freundes starr gefrorne…