Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
aufdringen
aufdringen , nnl. opdringen, 1 1) intransitiv empor dringen, aufsteigen: der tag, die morgenröte dringt auf; aus dem gras dringen die blumen auf; mhd. ein wolken grâwet gên dem tage, ich sihe in schône ûf dringen. MS. 1, 27 b ; man siht dur das gras ûf dringen vil der bluomen âne zal. 1, 26 b ; nhd. aus der feiszten kuchen aufdringen ( aus der fetten küche steigen ). Garg. 80 b ; hier dringt wolgeruch auf; ein kühles wasser dringt durch das gestein auf; eine aufdringende wasserscule hob ihn mit sich empor. J. Paul Tit. 1, 51 ; auf seiner kalt aber stark aufdringenden lebensquelle liesz er die …