Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
audienz f.
audienz , f. ein ganz entbehrliches fremdes wort, wofür wir gehör und verhör haben: eh als er audienz (verhör ist viel zu schlecht) zu wege bringen kan. Opitz 1, 136 ; man sagt aber, einen zur audienz lassen, ihm audienz geben; gleich morgen verlang ich audienz bei meinem vater. Schiller; er leidet an gicht, eine krankheit, die allen bösen launen und melancholie audienz gibt. Bettine br. 2, 8 .