Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
angebinde n.
angebinde , n. donum natalicium, weil die gabe an den hals oder arm gebunden wurde, sonst auch DWB eingebinde , einbund, DWB gebindnis , strick, strecke, in der Schweiz helseta und wörgeta genannt ( vgl. über schenken und geben s. 14 ff. ): flieget durch die sternenwelt, ihr geschwinden lenzenwinde, fliegt mit unserm angebinde. Fleming 43 ; zarter blumen leicht gewinde flecht ich dir zum angebinde. Göthe 47, 138 ; der handelsreichthum der stadt erlitt einen schweren stosz, den unmöglich das königliche entschädigungsgeschenk einer wiese gut machen konnte, auch nicht das angebinde eines stadtrec…