Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
zwinkern
zwinkern
zwinkern Vb. ‘die Augenlider wiederholt schließen und öffnen’ (17. Jh.), iterative Bildung mit r-Suffix zu mhd. zwinken ‘blinzeln’. Zieht man mnd. twink ‘das Auf- und Niederschlagen der Augenlider, das Blinzeln, Augenblick’, aengl. twinclian, engl. to twink, to twinkle ‘glitzern, zwinkern’, nhd. (vom Aengl. unabhängige Neubildung des 19. Jhs.) zwinkeln, mhd. zwinzen (aus einem Intensivum *zwinkezen), mundartlich (bair.) zwinzen ‘blinzeln’, (elsäss.) zwinzlen und Zwinzer, Zwinzel ‘Wimper, Lid’ heran, so ergibt sich eine Wortgruppe lautsymbolischen Charakters, zu der auch mundartliche Synonyme wie plinkern, plimpern, flinkern, flimpern, zwimpern u. a. zu stellen sind. Vgl. in: Zs. f. Mundartforsch. 20 (1951/52) 161 ff.