Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zweifelmut m.
zweifelmut , m. , mhd. zwîvelmuot, mnd. twîvelmôd. 1 1) religiös, ' unglaube ', vgl. zweifel A 2: Thomas, bruder und frundt gutt, hab keinen zwifelmudt Alsfeld. passionssp. 243 Gr.; auf dasz er ( Christus ) seine wahre aufferstehung warhafftig bezeugete und sie nicht in zweyffelmuth gerahten sollen D. Schaller theol. her. (1604) 346 ; gerieth darüber in eine solche anfechtung und zweiffelmuth, dasz er zuletzt an aller gnade gottes verzagte d. gewissenhafte priester (1694) 222; und welchen noch der zweifelmut bekrieget, der eile nach Gethsemane bei Weichmann poesie d. Niedersachsen (1721) 5, 25…