zwar,
adv. ,
aus mhd. zewâre Lexer 3, 688.
zusammengezogen unter übergang in einheitliche bedeutung, wie schon von Kramer 2, 1490
erkannt ist, ungenauer es ist wahr
per crasin Stieler 2656.
die einheitlichkeit des wortes und die selbständigkeit der bedeutung zeigt sich auch in den mundartlichen abweichungen zwaren: und sagite ouch zwaren ir vrowen liebe mare Rother 2150.
auch später Scheuchzer
physica (1711) 1, 173; Kortum
Jobsiade 1, 2.
von Heynatz
als '
wiedrige oberdeutsche form'
getadelt antibarbarus 2, 683, tewaren Verwijs-Verdam 8, 793.
mitteld. zwarten: Luther 34, 1, 48
W.; 34, 2, 143
W.; B. Bahnsen
antichristent. (1660) 56; ob ich zwarten ... in dieser dolmetschung lauterer recht und ursprünglichkeit teutscher worte mich beflissen Bastel von der Sohle
don Kichote 16; von der fleischfarb wird er zwarten (
der carniol), dannoch Sardes auch genannt, weil man von verschiednen arten in Sardinien ihn fand Brockes
vergn. 9, 73.
zwart: D. Gresser
hist. vorr. (1587) 3
a: und vernam mit freuden zwart, dasz ir ihn so wol abgekart Rinckhart
christl. ritter 37
ndr.; heute Nordthüring. Kleemann 26
c; Jecht
mansfeld. 129
b.
nd. twars, twarst Flemes
kalenberg. 371.
die entwicklung von der bestätigung zur einräumung ist deutlich zu sehen. 11) zwar
bestätigend und versichernd: ich hab zwar selbs solche magistri Philipps bücher lieber dann die meinen Luther 30, 2, 68
W.; der mszt zwar fr aufstohn, der nu sein nachbaurn wolt recht thuon Seb. Franck
sprüchw. (1541) 1, 28
a; und zwar ist es ein gewisz zeychen, das du alleyn vol winds bist, wann du lob suochset 1, 133
a; das gerecht or hab ich verloren! das ist mir zwar nicht lieb!
altd. passionssp. aus Tirol 56
W.; wie nun die sonn scheint, meint er zwar, was er im wasser seh, wer war Erasmus Alberus
fabeln 25
ndr.; gedult wird offt zur katz, so sie wird geängstiget, sucht sie zwar alle streich zu entfliehen, wo nicht, so springt sie dem, der sie vergwaltigt hat, ins angesicht Lehmann
floril. polit. (1662) 2, 258. 1@aa)
besonders zeigt sich die behauptende bedeutung, wo zwar
mit nachdruck am anfang der aussage steht: zwar ich sag euch U. Füetrer
bayr. chron. 118
Sp.; zwar mein leben von jugend auf, wie das von anfang unter diesem volk zu Jerusalem zugebracht ist, wissen alle Juden
apostelgesch. 26, 4; was nützet die beschneidung? zwar fast viel. zum ersten ihnen ist vertraut, was gott zu ihnen geredet hat
Römer 3, 2; zwar, Galmy, wo du lang meiner frauen truchsesz sein würst, du dich zwar selb zuo todt stechen und mein frau zuo todt erschrecken dörftest, darausz dann zwen mercklich schaden würden Wickram 1, 90
B. 1@bb) zwar
als deutliche bejahung: ne bist tû der na? atqui. zewâre Notker 1, 16
P.; zwar trauren sol ich immer
ackermann aus Böhmen 7, 6
B.; zwar das muosz ain bösz mensch sein Albr. v. Eyb
dtsche schr. 2, 29
H.; der könig sprach: so leugest du aber. er antwort: ich leug nicht. der könig saget: zwar du leugest
buch d. liebe (1587) 105
a. 1@cc)
noch deutlicher, wo zwar
sich gegen eine andre behauptung wendet, vgl. den letzten beleg, und sich an nein
anschlieszt: sölt ich ein mich anlachendes kindli töten? zwar, nein ich! H. Seuse 121
B.; nein zwar! ym ist nit also, ym ist also, als vor geschriben ist
theologia deutsch 37
M.; da sprach der könig: ey, hör auff, du narr, du spottest; er sprach: neyn zwar, ich spotte nicht
b. d. liebe (1587) 105
a; das ist zwar wahr Prätorius
saturnalia (1663) 3; habt ir etwan ein offnen schaden? nein ich zwar, von den gottes gnaden H. Sachs 21, 7
G. 1@dd)
in dieser anwendung ist es noch ein beliebtes reimwort des 16.
jh.: dein gepurt sol werden offenbar allen menschen auf erden zwar
Egerer fronleichnamsp. 1714
M.; Schweizer schauspiele des 16.
jhs. 1, 79; Mathesius 1, 64
bibl. dtscher schriftst. aus Böhmen 4; Fischart
flöhhatz 11; 29
ndr.; H. Sachs 17, 15
K. 22)
die enge verbindung mit der vorstellung des widerspruchs zeigt sich auch in der ständigen verwendung in verneinten sätzen: zwar wil ich mich kain jüngers mer underwinden, wann sy jung sein Albr. v. Eyb
spiegel d. sitten (1511) c c 1
a; zwar sie machen mit irem verstand, das sie nichts verstan Boltz
Terenz (1539) 3
a; sie sprach: ich wills im zwar nit sagen Burk. Waldis
Esopus 2, 142
K.; kein ärger bub zwar da nit was Fischart
Eulenspiegel 33
H.; denn erstlich ist zwar sein kunst nichts denn plackerei Kirchhof
wendunmuth 1, 165
Ö.; ich zwar an dich kein bitt thu legen, zu bleiben hie von meinet wegen Joh. Spreng
Ilias 5
a; ich frage zwar auch nichts darnach Chr. Reuter
ehrl. frau 16
ndr.; dasz in ihren versen auch fast kein griechisch wort gefunden wird, das zwar gantz griechisch ist Opitz
poeterei 27
ndr. ähnlich bei verneinungen freilich,
das sich auch mit zwar
verbindet, s. freilich 3,
th. 4, 1, 1, 1, 117. 33)
das verneinte wird nicht gradezu ausgesprochen, sondern hinzugedacht: es war zum ersten zwar dem fuchs selbs lecherlich, das ein esel solt könig sein Luther 26, 547
W.; zwar, wo man es von euch wurd sagen, das wäre euer strengen ritterschaft ain schand
Fortunatus (1509) 132
ndr.; es gebricht zwar one das jederman geldes Vogelsang-Cochläus
gespr. v. d. trag. Joh. Hussen 12
ndr.; die planeten disz jar (wie auch alle zwar) werden unstät sein Fischart
praktik 7
ndr.; was mag es sich zwar unterwinden solch schwer arbeit, sorg und unruh? H. Sachs 6, 116
K.; aber es liesze sichs so nicht flugs thun, ich wolte es zwar überlegen, wie es anzufangen wäre und ihr ehister tage wind davon geben Chr. Reuter
Schelmuffsky vollst. ausg. 60
ndr.; er wird zwar eine weile mit seinem trost verziehn Paul Gerhard
bei Fischer-Tümpel 3, 373
b.
so ist auch zu verstehn: hast du nicht mehr so viel als zwar vor jener zeit, so nimm vorlieb, was diese dir verleiht Opitz
opera (1690) 1, 311; die angst kan mehr als zwar die kinderlieb uns zwingen 1, 228. 44)
aus diesem mit zwar
verknüpftem geist des widerspruchs erwächst der begriff der einwendung, der ausnahme, der seit dem 17.
jh. allgemein dazu gehört: nun ist zwar nicht zu helfen; ich will es zwar geschehen lassen Stieler 2656; und da ist auch gesuncken des Petri hertz und lewenmuth: nicht zwar durch schwerdt und feuersglut Paul Gerhard
bei Fischer-Tümpel 3, 303; zwar, wer gott dient, musz leiden viel 3, 351
a; zwar thut es weh und ärgert sehr 3, 364
a; wahr ist es zwar, dasz in der welt meist kleine missethaten gestrafft, grosze noch mit lorberkränzen verehret werden Lohenstein
Armin. (1689) 1. 15
b; derwisch: zwar wenn man musz — Nathan: musz! derwisch! — derwisch musz? kein mensch musz müssen, und ein derwisch müszte? Lessing 3, 19
M.; ich bin weder schaupsieler noch dichter. man erweiset mir zwar manchmal die ehre, mich für den letzten zu erkennen Lessing 10, 209
M.; könnt euch ein hübsches saubres kleid geben, ist zwar nur leinen Göthe 8, 25
W.; zwar nicht die ganze gesellschaft: nur Wilhelm und Felix waren gefangen 24, 64
W.; zwar — nun weiszt du, dasz ich den menschen sehr lieb habe bis auf seine zwar; denn verstehts sich nicht von selbst, dasz jeder allgemeine satz ausnahmen erleide? 19, 65
W.; zwar bin ich gescheiter als alle die laffen, doctoren, magister, schreiber und pfaffen 14, 27 (
Faust 366)
W. und die geschichte war damit eigentlich abgethan, der Saalfelder zwar war andrer meinung O. Ludwig 2, 48
E. Schm.; ein solcher war nun zwar der pfarrer meines heimatdorfes nicht, auch nichts weniger als ein reicher mann G. Keller 1, 15; der aufenthalt da war zwar eigentlich verboten Kahlenberg
Eva Sehring 1. 55)
im anfang der rede hat zwar
die ausnahme, die gegenmeinung im sinn, ohne sie auszusprechen: zwar machen schönheiten dieser art noch immer keinen classischen dichter Gerstenberg
schlesw. lit.-br. 156
lit. dkm.; Lenardo stand auf (
bei dem eigenthümlichen gesang des chors) und alle setzten sich sogleich nieder, den hymnus unterbrechend. jener begann mit freundlichen worten: zwar kann ich euch nicht tadeln, dasz ihr euer schicksal, das uns allen bevorsteht, immer vergegenwärtigt, um zu demselben jede stunde bereit zu sein Göthe 25, 1, 74
W.; zwar weil der vater noch gefürchtet herschte Schiller 14, 16
G. 66)
im allgemeinen wird die ausnahme durch aber, doch, allein, sondern
und andre ähnliche wörter aufgehoben und weist auf solche aufhebung voraus. aber: gottes name ist zwar in im selbs heilig, aber wir bitten in diesem gebet, das er bei uns heilig werde Luther 30, 1, 370
W.; man sagt zwar, die gedancken seien zollfrei, aber nicht bei gott Lehmann
floril. polit. (1662) 1, 284; und fande zwar den wein in geringer quantität, aber seinen kräften nach noch weit vortrefflicher Grimmelshausen 2, 341
Keller; denn seine schalen sind zwar, wie es scheint, bei mir, du aber hast mir längst den kern davon geraubet Hoffmannswaldau 1, 1
Neuk.; doch: du bist zwar mein und bleibest mein, (wer wil mir anders sagen?) doch du bist nicht nur mir allein Paul Gerhard
bei Fischer-Tümpel 3, 322; zwar waffen blinken überall, doch nur zur lust der potentaten Gottsched
ged. (1751) 1, 43; zwar lebt ich ohne sorg und mühe, doch fühlt ich tiefen schmerz genung Göthe 2, 115
W.; allein er hat das haus uns übertragen; zwar keinen noch zum folger sich ernennet, doch lebt er schon im geist von uns getrennet 16, 176
W.; eine welt zwar bist du, o Rom; doch ohne die liebe wäre die welt nicht die welt, wäre denn Rom auch nicht Rom 1, 233
W. allein: Paris und London ist zwar grosz, allein es hat die weiten schranken mehr der natur als kunst zu dancken Neukirch
ged. (1744) 6; aber unsre geliebten, so überschwänglich begnadigt ... zwar noch pilger, allein die der sterblichkeit bürde nicht fühlten Klopstock
Messias 9, 390; zwar sind sie an das beste nicht gewöhnt, allein sie haben schrecklich viel gelesen Göthe 14, 9
W. (
Faust 45).
sondern, nach einer verneinung: ja, sprach der wolf, du hast gelogen und bist uns heute nachgezogen, aber zwar nicht zu unserm schutz, sondern geschicht dein eigen nutz Burkard Waldis
Esopus 1, 202
K.; wiewol der also verdirbet, zwar nichts besitzet, sondern disz seinem erben hinder ihm verlasset Ph. Bech
Agricolas bergwerkb. (1621) 4; nit zwar durch macht und gewalt, sondern durch list und betrug Äg. Albertinus
Lucifers königreich 22
L.; nicht zwar, mich wiedrumb herauszulassen, ... sondern mehr victualien herauszuholen Grimmelshausen 2, 346
Keller. andre, z. th. freiere weiterführungen: kein silber, goldt beger ich zwar, nur dasz mir rache widerfahr Gilhusius
grammatica (1597) 3, 71; Morus ist zwar wol kein narr, nur dasz manchen wunder nimmt, dasz er alles stöst herausz, was ihm in die backen kümmt Logau 381
E.; warumb L. ... die beschreibung ... erwehlet, wollen wir zwar zu ergründen uns nicht bemühen ..., gleichwohl aber dieses melden Lohenstein
Armin. (1689) 1, 5
b; die künste ... fanden bei ihnen zwar willfährige aufnahme, ... indesz erwarb sich diese nation nicht so viel verdienst um sie Eschenburg
entwurf e. theorie (1782) 11; zwar empfand er eine besondere neigung zum prächtigen, ... das aber zugleich einen innern werth und eine dauer haben sollte Göthe 21, 57
W.; ein groszer eiserner kasten, zwar nicht verschlossen, dessen deckel jedoch nicht zu erheben, kaum zu lüften war 24, 61
W.; die saat stand zwar bis zur nasenspitze im wasser, dafür wars aber auch kein ordinäres korn, sondern reisz Gaudy
s. w. 2, 64. 77)
eine solche aufhebende wirkung liegt auch in der früher häufigen einschränkung durch ob zwar, wenn zwar, s. o. th. 7, 1059. zwar
hat da noch deutlicher die alte bekräftigende bedeutung: zu dem, wie du zwar bist ein kind, es dunckt mich schier nach deim verstandt, dasz du auch etwas seist verwandt der kunstreichen Minerva schon, dern dann ein eul ist zugethon Fischart
Eulenspiegel 2.
prol. 305
H.; doch scholt du haben ringen muet, wenn zwar es wirt dir alles guet, das ich den menschen heilen wil Andreas Kurzmann
soliloquium Marie 300
bei Schönbach
Marienklagen s. 80; welch göttlich straff, ob sie wol zwar hart schrecket mit der todtenbaar Ringwaldt
lauter warheit b 2
b; ob zwar die natur ist gut, so redet man herausz, weil mans gemuth Lehmann
floril. polit. (1662) 1, 93; denn ob zwar ... Brutus ... das joch der Römer zu zerschneiden ... trachtete, so schlug doch ... sein anschlag viel ärger aus Lohenstein
Armin. (1689) 5
b. 88) zwar
ist besonders seit dem 17.
jh. der träger eines gegenüberstellend unterscheidenden ausdrucks geworden, wie die belege bei 6)
und 7)
genugsam zeigen. es stellt entweder ganze inhalte, ganze sätze einander gegenüber, oder einzelne begriffe, einzelne worte. der zweite begriff wird durch diese gegenüberstellung der wichtigere, bedeutsamere. 8@aa) sie ... riefen mich ... zu den menschen zurück, unter denen ich zwar nie aufgehört hatte in meinem berufe wirksam zu sein, aber unter denen ich auch weiter fast an nichts theil nahm Zimmermann
über d. einsamkeit 1, V; ganz konnte ich zwar das gedicht nicht lesen, es waren aber stellen, die ich auswendig wuszte Göthe 21, 233
W.; auch solche kunstzweige, welche zwar nicht an das höchste interesse anspruch machen, doch aber zu verbreitung des gefälligen und nützlichen geeignet sind, verdienen von zeit zu zeit unsre aufmerksamkeit 47, 47
W.; solch fremde ausdrücke kommen uns zwar täglich in den mund, gehn aber die deutsche rede nichts an Jacob Grimm
vorr. xxviii. 8@bb) die stunden glichen sich im zarten wandern wie schwestern zwar, doch keine ganz der andern Göthe 3, 21
W.; zwar weisz ich viel, doch möcht ich alles wissen 14, 36
W. (
Faust 601); zwar nehmen ist recht gut, doch besser ist behalten 15, 1, 258
W. (
Faust 10242); theilet Helenens glück, welche zu vaterhauses herd, zwar mit spätzurückkehrendem, aber mit desto festerem fusze freudig herannaht 15, 1, 181
W. (
Faust 8616); dasz die materie ... zwar in einem hohen grad von reinheit, aber noch nicht auf dem höchsten stehe II 6, 48
W.; ein buch, das zwar nicht für den wirklichen zustand von Deutschland, aber für die ideen jener zeit von bedeutung ist Ranke
s. w. 1, 35. 99)
und zwar schlieszt zwar nach älterem gebrauch eine kräftige bestätigung an das vorausgehende: und zwar wir Christen sollen imerdar solchen feyertag halten, eitel heilig ding treiben, das ist teglich mit gottes wort umbgehen Luther 30, 1, 145
W.; und zwar habe ich dich erwecket, dasz meine kraft an dir erscheine und mein name verkündiget werde in allen landen
2. Mose 9, 16.
in ähnlicher weise nun zwar und andre anknüpfungen, allerdings in älteren texten: nun zwar ist nicht zu hoffen Kramer; er ist reich an herden des viehs, an schaf ... und andern mehr bäurlichen einkommen, also zwar dasz die erde ihme anstatt eines meers ist B. Schupp
schr. (1663) 735; da aber Mose oder zwar Josua das volck Israel in das gelobte land gefüret Mathesius
Sarepta (1571) 21.
noch lockerer durch zwar
angeknüpft: jetzt musz ich zum beschlusz noch nur eins arguments erwenen, welchs zwar in diser meiner postil durchaus sol getrieben und angezogen werden Mathesius
Sarepta (1571) 6
a.
seitdem die bedeutung des zwar
durch die einräumung bestimmt ist, ist und zwar die einführung einer erläuterung, vor der auch '
regelmäszig ein beistrich gesetzt wird' Duden
9 xxxix: es kann ja ein jeder, der da wil, tichten und fantasieren, was in gelust, und zwar auch im traum Xylander
Polybius (1574)
vorr. 3
b; (
die Deutschen vergreifen sich an der muttersprache) und zwar an der muttersprach in dem, dasz sie lieber in frembden sprachen stamlen Opitz
t. poemata 1
ndr.; sie höret auch nicht auf zu fliehen, und zwar als auf der obersten höhe des Schwartzwalds Grimmelshausen 2, 37
Keller; und nahm so blüht als laub, so farb als form in acht, und zwar mit groszer lust und ungemeinem fleisz Brockes
ird. vergn. 2, 38; denn dein beredter Pactolus führt gold, und zwar im überflusz Stoppe
Parnasz 63; ein schröter, der mit einer schnecke ... spatzieren kroch, gerieth mit ihr in streit, und zwar der hörner wegen Pfeffel
poet. vers. 3, 129; was mir noch leid thut, ist, dasz er oft von sachen redet, die er nur gehört und gelesen hat, und zwar aus eben dem gesichtspuncte, wie sie ihm der andre vorstellen mochte Göthe 19, 111
W.; wie das weib dem mann gegeben als die schönste hälfte war, ist die nacht das halbe leben, und die schönste hälfte zwar Göthe 22, 193
W.; die verschiedensten farben glänzten im sonnenschein, und zwar in ganz kleinen flecken E. Th. A. Hoffmann 14, 150
Gr.; vor allem beschwerten sich die städte, und zwar mit gutem grunde Ranke
s. w. 2, 122; dasz die gemeinde reich ist und die bürgerschaft arm, und zwar so, dasz kein mensch zu Seldwyla etwas hat und niemand weisz, wovon sie seit jahrhunderten eigentlich leben G. Keller 4, 7; nachdem ich meine ansicht entwickelt hatte, verlangte er eine schriftliche redaction derselben, und zwar auf der stelle Bismarck
ged. u. erinn. 1, 109
volksausg.